Jüdische Kultus-Gemeinde Essen

Mikwe
Die Familienreinheit ist im Judentum von zentraler Bedeutung. Jede Gemeinde muss deshalb für Ihre Mitglieder (und auf Wunsch auch Nichtmitglieder eine Mikwe (rituelles Tauchbad; hebr. Wasseransammlung) zur Verfügung zu stellen. Es dient bei den Frauen bis zur Menopause zur Wiederherstellung der kultischen Reinheit nach der Nidda-Zeit und den Männern sich zu bestimmten Gelegenheiten (z. B. Jom Kippur) ebenfalls in der Mikwe zu tauchen.
Jedes natürliche, "lebende" Gewässer ist eine Mikwe.
Mikwe
Nicht nur jüdische Menschen müssen sich rituell reinigen. Auch Kelim (Geräte für die Speisezubereitung) müssen vor Benutzung getaucht werden. 

Die Einrichtung und der Betrieb der Mikwe richten sich nach komplizierten talmudischen Gesetzmäßigkeiten. Nicht jeder Rabbiner verfügt über das erforderliche Spezialwissen.

Eine Mikwe ist nur dann koscher und wird von religiösen Jüdinnen und Juden genutzt, wenn sie unter der Aufsicht eines Rabbiners steht und dieser eine zeitnahe "Kaschrut-Urkunde" gegeben hat.
 

Krankenbesuche
Widmet sich ein Mitglied der jüdischen Gemeinde einem erkrankten Mitmenschen, erfüllt es gleich mehrere Gebote der Tora. Der Krankenbesuch (Bikur Cholim) ist von dem Gebot der Nächstenliebe (Lev. 19, 18) nicht zu trennen und für alle Juden eine heilige Pflicht (Mizwa).
Auf Wunsch führen wir Krankenbesuche durch.

Kontakt:
Telefon: +49 (0)201- 95 99 06 – 10; +49 (0)201- 95 99 06 – 11
Telefax: +49 (0)201- 95 99 06 – 29
E-Mail:  info@jg-essen.de

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Information zur Nutzung der Mikwe Pfeil-RE

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